Sinnvolles - was macht Sinn?

Wir finden die hier kurz vorgestellten Aktionen, Unternehmen und Produkte sinnvoll - Sie auch? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Draußen zu Hause - das geht auch in Deutschland

Wer schon in Skandinavien unterwegs war, hat bestimmt schon vom sogenannten Jedermannsrecht gehört: I.d.R. ist es dort erlaubt, an einem Platz in der Natur zu übernachten, solange mensch alles pfleglich hinterlässt und sich angemessen verhält. 

Hier in Deutschland gibt es dieses Recht nicht: Die Landbesitzer*innen bestimmen, ob sie einer Übernachtung zustimmen, oder nicht. Zum Glück gibt es die Plattform www.jedermannsland.de auf der Menschen Plätze finden, auf denen eine Übernachtung gestattet ist. 

Auch wenn die Anzahl der Plätze noch überschaubar ist - das Netz an Übernachtungsmöglichkeiten wird dichter. Und vielleicht ist es schon bald möglich, per Fahrrad oder zu Fuß innerhalb eines Tages von einem einzigartigen Platz zum nächsten zu gelangen ... .

Haben Sie ein Grundstück, auf dem Sie Übernachtungen erlauben möchten? Schreiben Sie Jedermannsland!

Ackergifte - nein danke

Die von der Bürgerinitiative Landwende aus der Taufe gehobene Kampagne "Ackergifte? Nein danke!" möchte Veränderungen hin zu einer enkeltauglichen Landwirtschaft auf vielfältige Weise erreichen. Die Website bietet Ihnen

zu Ackergiften, industrieller Landwirtschaft und gesunden Alternativen. Für den schnellen Einstieg in das Thema empfehlen wir Ihnen das Buch zur Kampagne.

Umweltinstitut München

Das Umweltinstitut München ist ein von Spenden durch die Zivilgesellschaft getragener gemeinnütziger Verein, der sich gegen Atomkraft, für gentechnikfreies Essen, für eine nachhaltige Energiewende und für den ökologischen Landbau einsetzt. Es wurde im Jahr 1986 als Antwort auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet.

Das Umweltinstitut München betrachtet Umweltschutz unter dem Gesichtspunkt der globalen Gerechtigkeit, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit. 

Hervorzuheben ist neben den wegweisenden Infokampagnen und der Unterstützung europaweiter Initiativen wie der Bürgerinitiative gegen Glyphosat die Publikation der Münchener Stadtgespräche.

Netzwerk Blühende Landschaft

Das Netzwerk Blühende Landschaft (NBL) will Menschen für die Schaffung und Pflege der Lebensräume von blütenbesuchenden Insekten begeistern, gewinnen und befähigen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen und Einzelpersonen sollen Lebensräume gestaltet werden, um die Vision einer flächendeckend lebenswerten blühenden Landschaft zu erreichen.

Getragen wird das Netzwerk unter anderem durch Spenden und Engagement der  Zivilgesellschaft. Im Rahmen der Aktion BienenBlütenReich (BBR) werden deutschlandweit Ackerflächen für die Anlage von Blühwiesen organisiert.

Der Tannenhof Meißer ist seit vielen Jahren mit stückweise größeren Blüharealen dabei. Seit Herbst 2019 kamen weitere 5 ha Blühflächen hinzu.

PAN, das Pestizid-Aktionsnetzwerk ist ein international aktiver Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen. PAN hat das Ziel, die Verwendung von chemisch-syntetischen Giften weltweit zu reduzieren und damit Bäuerinnen und Bauern, Arbeitende in der Industrie und Verbrauchende gleichermaßen zu schützen. PAN setzt dazu insbesondere auf die Anfertigung wissenschaftlicher Studien und vermittelt deren Ergebnisse staatlichen Einrichtungen.

Zwischen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg formiert sich Widerstand gegen landwirtschaftliche Gifteinsätze: Das Aktionsbündnis "Giftfrei im 3-Ländereck" setzt sich für eine ökologische, faire Landwirtschaft und eine Umwelt ohne Gifte ein. Auf der Website finden Sie umfangreiches Informationsmaterial und zahlreiche Verweise auf andere Quellen.

Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Glyphosat als das meist verwendete Pestizid der Welt ist wahrscheinlich krebserregend, es zerstört die Artenvielfalt und nimmt Vögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten den Lebensraum. 1.320.045 Menschen sprachen sich in Europa für ein Glyphosat-Verbot aus. 1.000.000 Unterschriften wurden benötigt, um im Zuge der Kampagne die Europäische Kommission dazu aufzufordern, diese gefährliche Chemikalie nicht erneut zuzulassen. Aufgrund einer einzelnen Person wurde die "Zulassung" für die Verwendung des Giftes dann doch noch erteilt.

Online-Karte für freies Obst

mundraub.org ist eine Plattform für die Entdeckung und Nutzung essbarer Landschaften weltweit. Sie ermöglicht es jedem, Fundorte zu kartieren, Aktionen zu initiieren und Gruppen zu gründen. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Karte und finden sie heraus, wo es bei Ihnen Obst zur freien Ernte und Verwertung gibt! Wir haben bereits einige Obstquellen in unserer Nähe eingetragen ... .

Orangene Andreaskreuze gegen das Gift

Im Bereich des Klützer Winkels im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich die Initiative "Pestizidfrei-ja bitte!"  für den Erhalt der Lebensgrundlagen und gegen Rapswüsten und Giftnebel. Statt der grünen Kreuzen der um ihre Zukunft fürchtenden pestizideinsetzenden Landbewirtschafter setzen viele Menschen in und um Klütz mit orangen Andreaskreuzen Zeichen gegen Agrarwüsten und für sauberes Trinkwasser. Die Initiative engagiert sich vor Ort und zusammen mit anderen Akteuren für Gesprächsrunden, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Filmvorführungen zum Thema.

Animal Climate Action

Animal Climate Action (ACA), zu deutsch Tier-Klima Aktion, ist ein Netzwerk, dass das Ziel hat, den Zusammenhang von Klimawandel und "Tierproduktion" einer weiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Einen ersten Einblick in die Thematik geben die Dokumentationen "Cowspiracy" und "Food Inc.".

Weltacker in Berlin

2000 m² - das ist die Ackerfläche, die rechnerisch derzeit jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Was wächst jetzt darauf, wer wird tatsächlich davon ernährt und was wäre möglich, wenn ... ? Das Projekt 2000 m² in Berlin arbeitet an Lösungen.

Utopia - unabhängig informieren

Utopia.de will Verbraucher informieren und inspirieren, ihr Konsumverhalten und ihren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Kompetente Kaufberatung einer unabhängigen Redaktion und Empfehlungen von mehr als 90.000 registrierten Community-Mitgliedern unterstützen dabei, den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen. Dabei will Utopia weder belehren noch missionieren, sondern umfassend informieren.

"Oya - anders denken, anders leben" ist Zeitschrift und Inspiration, aktuellen Bewegungen folgend und doch zeitlos. Ein Fundus für Menschen, die jenseits des Mainstreams Ideen und Beispiele für Alternativen suchen. Lösungen, die voran bringen, wenn vieles andere zurück führt. Lesen Sie Die Maschine steht still, Veränderung kommt mit dem Wind, Seide tragen, Maulbeerbäume pflanzen.

Das Ziel von „Justice Pesticides“ besteht darin, ein umfangreiches Kooperationsnetzwerk zu schaffen, um Pestizid-bezogene Daten von gerichtlichen Verfahren von überall auf der Welt zu sammeln. Auf diese Weise werden juristische und wissenschaftliche Informationen künftige Klagen unterstützen. Schließlich zielt „Justice Pesticides“ darauf ab, Pestizide zu verbieten, die die menschliche Gesundheit und die Umwelt bedrohen. Sie können „Justice Pesticides“ helfen, indem Sie juristische Informationen, die Sie kennen, über das Online-Formular teilen.

Wie lösen wir das CO2-Problem, wie machen wir die durch industrielle Landwirtschaft zerstörten Böden wieder fruchtbar? Emissionsarm hergestellte Holzkohle (bio-char) ist eine Lösung für viele Herausforderungen unserer Zeit: Sie entzieht der Atmosphäre Kohlendioxid, speichert Wasser, ist idealer Lebensraum für mikroskopisches Bodenleben - und Grundlage der schwarzen Erde (Terra Preta) - der fruchtbarsten Erde der Welt. Das Ithaka-Institut erforscht Möglichkeiten der Holzkohleherstellung und hilft damit Menschen auf der ganzen Welt sich selbst - und uns allen - zu helfen.

Das Plattformpapier der Initiative "Konzernmacht beschränken" stellt die gegenwärtige Politik des "Marktliberalismus" in Frage und deckt die großen Irrtümer und Nachteile dieser auf. Die "big player" sorgten für ein sich selbst verstärkendes politisches System, in dem die Politik einerseits das "big business" mit Gefälligkeiten überhäuft, andererseits kleine Unternehmen vernichtet und die Konzentration antreibt. Möglich macht dies eine nicht funktionierende Wettbewerbskontrolle. 25 zivilgesellschaftliche Organisationen stellen dem Status quo einen klaren Forderungskatalog entgegen.

Damit auch zukünftige Generationen unbelastete Lebensmittel ohne Glyphosat & andere Pestizide genießen können, gründete sich am 14.02.2018 das „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“. Namhafte Bio-Hersteller und Bio-Händler engagieren im Bündnis für eine ökologische Landwende und gegen Ackergifte. Initiiert wurde das Bündnis von der Bürgerinitiative Landwende.

Der Oekom-Verein organisiert den Münchener Zukunftssalon und das Münchener Forum Nachhaltigkeit. Im Rahmen des Forums kommen viele namhafte Wissenschaftler zu Wort und informieren authentisch über ihr Fachgebiet, z.B.:

Prof. Dr. Harald Lesch "Warum tun wir nicht, was wir tun sollten? Oder müssten!"

Dr. Michael Kopatz "Ökoroutine - Damit wir tun, was wir für richtig halten"

Dr.Tanja Busse „Die Wegwerfkuh – Verschwendung in der Landwirtschaft und was dagegen zu tun ist"

Dr. Stephan Lessenich „Neben uns die Sintflut"

Dr. Wolfgang Schmidbauer „Die Angst vor dem Weniger – Warum uns der Konsumwandel so schwer fällt